Asylum Metal Madness Vol. 3 bei 22BPM

Veröffentlicht am 17. Mai 2026 um 12:12

Ja, ich weiß … ich habe den Blog ein wenig vernachlässigt.

Aber heute gibt’s endlich wieder etwas zu lesen!

Dieses Wochenende war es wieder so weit: Unsere Stage wurde von vier großartigen Bands auseinandergenommen. The Wrong Turn sind inzwischen schon seit drei Jahren fester Bestandteil unseres Line-ups – kaum zu glauben, dass es 22BPM wirklich schon so lange gibt. Dieses Mal standen außerdem Quantum Fate, Insane Perception und With Her Fall mit auf dem Programm, und zusammen haben sie das Konzert zu einem richtig starken Abend gemacht.

With Her Fall sind mir dabei besonders im Kopf geblieben. Sie haben als Letztes gespielt, und vom Vortag steckte ihnen noch eine Show in den Knochen – vor allem Silvias Stimme hatte es abbekommen, denn normalerweise singt sie mit einer beeindruckenden Wucht. Als sie sich kurz eine Pause nehmen musste, wollte die Band eigentlich instrumental weitermachen … doch dann ist spontan Martin von The Wrong Turn eingesprungen. Und ganz ehrlich: Der Typ hat einfach abgeliefert – ohne den Song zu kennen. Martin, ich sag’s dir: Impro-Rap-Karriere incoming. 😂

Nach einem schnellen Salbeitee kam Silvia zurück auf die Bühne und hat so stark durchgezogen, dass man nur Respekt haben kann. Musikalisch liefern With Her Fall harte Riffs, weibliche Rock-Vocals à la Guano Apes, markante Synths und eine mega Publikumsinteraktion. Kein Wunder, dass sie hängen geblieben sind.

Davor haben Insane Perception die Bühne zerstört – kraftvoller Metalcore mit Nu-Metal-Vibes und direkt zum Start eine Wall of Death. Energie? Auf Anschlag.

The Wrong Turn waren wie immer souverän und hatten eine ordentliche Fanbase im Gepäck. Ich feiere es total, wie sie miteinander interagieren und wie viel Spaß sie dabei ausstrahlen. Man merkt einfach, dass sie ihre Performance stetig weiterentwickeln.

Den Anfang des Abends machten Quantum Fate – und als Opener haben sie die Leute sofort aufgeheizt. Mit ihrer Mischung aus Atmosphäre und Härte haben sie das Publikum direkt mitgerissen und den perfekten Startschuss für den restlichen Abend geliefert.

Insgesamt war es ein rundum gelungenes Konzert, das einfach nur Spaß gemacht hat. Besonders cool fand ich, dass gleich zwei female-fronted Bands am Start waren – das hat dem Abend noch einmal eine extra Portion Power verliehen.

 

 

Und psst … man munkelt, dass es bald ein kleines  Recap-Video vom Konzert geben wird.

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